Keonne Rodriguez zu fünf Jahren Haft verurteilt: Ein näherer Blick auf die Samourai-Wallet-Kontroverse und ihre Auswirkungen auf die Krypto-Privatsphäre

Keonne Rodriguez, der Mitbegründer der Samourai Wallet – einer Bitcoin-Wallet, die sich auf Transaktionsprivatsphäre konzentriert – wurde zu einer maximalen Haftstrafe von fünf Jahren verurteilt, weil er ein unlizenzierter Geldübertragungsdienst durch die Entwicklung von Samourais Krypto-Mischdiensten betrieben hatte. Rodriguez gründete zusammen mit dem Mitbegründer William Lonergan Hill 2015 die Samourai Wallet und führte Funktionen wie Whirlpool ein, ein Coin-Mischprotokoll, das entwickelt wurde, um die Anonymität von Bitcoin-Transaktionen zu erhöhen.
Die US-Behörden erklärten, dass der Mischdienst der Wallet es den Nutzern ermöglichte, die Herkunft von etwa 2 Milliarden Dollar an Bitcoin-Transaktionen zu verschleiern, wobei schätzungsweise 100 Millionen Dollar mit illegalen Aktivitäten in Verbindung standen. Das Justizministerium argumentierte, dass Rodriquez’ und Hills Dienst als unlizenzierter Übertrager agierte und zur Geldwäsche beitrug, indem er Nutzern half, Geldbewegungen zu verschleiern.
Im Juli 2025 gestanden Rodriguez und Hill ihre Schuld bei Anklagen wegen der Führung eines unlizenzierter Geschäfte und der Verschwörung zur Geldwäsche. Datenschutzbefürworter und Bürgerrechtsgruppen äußerten Bedenken, dass der Fall einen Präzedenzfall schafft, der die Rechte auf Softwareentwicklung und finanzielle Privatsphäre bedroht, und hinterfragten die Behandlung von Open-Source-Technologien durch die Strafverfolgungsbehörden.
Das Urteil, das im November 2025 verkündet wurde, markiert einen signifikanten Moment in der laufenden Debatte über Krypto-Mischdienste, Privatsphäre und regulatorische Durchsetzung im Bereich digitaler Vermögenswerte.
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