Das kalifornische Ministerium für Finanzschutz und Innovation (DFPI) hat strenge neue Vorschriften für Betreiber von Bargeld-zu-Krypto-Kiosken im gesamten Bundesstaat eingeführt. Diese Änderungen sind Teil der umfassenderen Bemühungen des Staates, stärkeren Verbraucherschutz zu gewährleisten und die Transparenz in der schnell wachsenden digitalen Vermögensindustrie zu erhöhen.

Ab dem 1. Januar 2024 müssen alle Betreiber von Krypto-Kiosken in Kalifornien mehreren wichtigen Regeln folgen. Die Betreiber müssen dem DFPI eine vollständige Liste aller Kioskstandorte zur Verfügung stellen, die sie im Bundesstaat besitzen, betreiben oder verwalten. Darüber hinaus unterliegt jeder Kiosk täglichen Transaktionslimits – sie dürfen jeweils nicht mehr als 1.000 USD pro Kunde und Tag annehmen oder ausschütten. Für jede Transaktion müssen die Kioskbetreiber dem Kunden einen detaillierten Beleg ausstellen, der wichtige Informationen wie den Namen des Kunden, das Datum und die Uhrzeit, die Transaktionsbeträge sowohl in digitaler Währung als auch in US-Dollar, alle erhobenen Gebühren und etwaige Preisunterschiede zwischen ihren Wechselkursen und denen von lizenzierten digitalen Vermögensbörsen enthält.

Weitere Regeln treten am 1. Januar 2025 in Kraft. Ab diesem Datum müssen die Betreiber den Kunden vor jeder Transaktion klare schriftliche Offenlegungen zur Verfügung stellen. Diese Offenlegung, die in Englisch und in jeder Sprache, die hauptsächlich für Werbung oder Verhandlungen mit Kunden verwendet wird, gegeben werden muss, muss den Betrag der beteiligten digitalen Vermögenswerte und US-Dollar, alle damit verbundenen Gebühren sowie eine Warnung enthalten, wenn die Transaktion unwiderruflich ist. Diese Offenlegungen müssen separat von anderen Informationen bereitgestellt und leicht verständlich sein.

Zusätzlich dürfen ab 2025 Kioskbetreiber nicht mehr als bestimmte Gebühren von den Kunden verlangen: Die Gebühren für eine einzelne Transaktion mit digitalen Vermögenswerten dürfen 5 USD oder 15 % des US-Dollar-Wertes des gehandelt werdenden digitalen Vermögenswerts nicht überschreiten, je nachdem, welcher Betrag höher ist. Diese Maßnahme soll überhöhte Gebühren eindämmen und die Verbraucher vor ausbeuterischen Preisen schützen.

Betreiber, die Dritten erlauben, digitale Vermögenswerte über ihre Kioske zu transaktionieren, sind ebenfalls dafür verantwortlich, sicherzustellen, dass diese Dritten alle relevanten DFPI-Vorschriften einhalten, einschließlich Transaktionslimits, Offenlegungsanforderungen und Gebührenbeschränkungen.

Der neue Rahmen des DFPI ist ein bedeutender Schritt zur Etablierung von Verantwortung im digitalen Finanzökosystem. Er markiert eine Ära, in der Transparenz, faire Preisgestaltung und klare Kommunikation die grundlegenden Erwartungen für alle Betreiber von Bargeld-zu-Krypto-Kiosken in Kalifornien sind. Diese aktualisierten Vorschriften schützen nicht nur die Verbraucher, sondern setzen auch einen neuen regulatorischen Standard, während die Nutzung von Kryptowährungs-Kiosken weiter wächst.